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Bodegas Frutos Villar, Toro

Schon zu Beginn des letzten Jahrhunderts begann die Familie Frutos Villar mit dem Handel von Weinen aus der Gegend um die Stadt Toro, bevor 1920 dort die eigene Kellerei entstand. Mittlerweile leitet mit José Luis Villar Rodríguez bereits die vierte Generation die Geschicke des Familienbetriebs, der mit drei weiteren für die Gründung der D.O. Toro verantwortlich ist. In jeder Epoche wurde den veränderten Anforderungen Rechnung getragen, und so werden heute in einer modernen Bodega zeitgemäße, fruchtbetonte Tropfen erzeugt, wobei uns die Muruve Weine am besten gefallen haben. Hier findet eine klare und konsequente Steigerung vom Jungwein bis zur Spitze statt. Für Joven und Roble wird mittlerweile maschinell geerntet, wobei die Trauben für Crianza und Reserva nach wie vor von Hand gelesen werden. Alle vier sind reinsortig aus Tempranillo vinifiziert, und sie profitieren natürlich vom hohen Alter der Rebstöcke, deren älteste fast 100 Jahre „auf dem Buckel“ haben. Beim Fassausbau wird größtenteils auf amerikanische Eiche gesetzt, für den Roble gänzlich, bei Crianza und Reserva mit kleinen Anteilen französischer Barriques. Der Holzeinsatz ist adäquat der Fruchtdichte dosiert, so dass ausgewogene Weine entstehen, bei denen Harmonie und Vielschichtigkeit im Vordergrund stehen, ohne aber die Kraft eines Toros vermissen zu lassen.

Herdade da Candeeira, Redondo

Im Norden der Alentejo Region besitzt das Landgut Herdade da Candeeira 200 Hektar Grund, wovon aktuell 20 mit den roten Rebsorten Alfrocheiro, Aragonez, Castelão, Alicante Bouschet, Manteúdo Preto, Trincadeira und Cabernet Sauvignon sowie den weißen Rabo de Ovelha, Tamarez und Arinto bestockt sind. Auf weiteren 10 sind alte Olivenbäume zu Hause. Für die Zukunft geplant ist, je 80 Hektar mit Wein sowie mit Korkeichen zu bepflanzen. Die Reben stehen in den Ausläufern der Serra d’Ossa und profitieren daher von ausreichend Niederschlägen und kühleren nächtlichen Temperaturen. So haben die Montaria Weine zwar Fülle und Reife, aber eben auch Komplexität und Frische. Die Jungweine sind völlig unkompliziert zu trinken, haben viel frische Frucht, eine feine Säurestruktur und bieten viel preiswerten Trinkspaß. Die rote Reserva ist durch die Trauben der älteren Rebstöcke und den moderaten Barrique Ausbau natürlich deutlich dichter und komplexer, ohne aber an Lebendigkeit zu verlieren. Hier bilden Aromen dunkler Beeren, vanillige Töne vom Holz und weiche Tannine eine harmonische Einheit, zur Freude des Kunden und seines Geldbeutels. Noch vielschichtiger präsentiert sich Montaria Premium, bei dem ein längerer Holzausbau und die Verwendung von Alicante Bouschet gegenüber der Reserva den Unterschied machen. Und Montaria Grande Escolha besticht durch seine enorme Aromendichte auf Grund harmonischer Tannine durch teilweise neue Barriques und wegen der Ertragsreduzierung schon im Weinberg, ohne dabei anstrengend und fett zu wirken.

 

Mas Codina Brut Reserva

Mas Codina Brut Nature Reserva

Mas Codina Brut Nature Gran Reserva

Mas Codina Blanco

Mas Codina Rosado

Ochoa Calendas Blanco

Ochoa Calendas Rosado

Ochoa Calendas Tinto

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